zur Übersicht

Harzer Grenzweg

Erleben Sie auf dem Harzer Grenzweg deutsch-deutsche Geschichte ganz neu. Der Wander- und Radweg führt knapp 100 Kilometer entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze durch malerische Landschaften und vorbei an eindrucksvollen Relikten unserer Geschichte. Auf dem mittelschweren bis anspruchsvollen Wanderweg können Sie zudem ganz die Landschaft im Harz genießen.

Sie überqueren das Gebirge auf einer abwechslungsreichen und teilweise anspruchsvollen Wander- bzw. Radroute zwischen dem Großen Fallstein bei Osterwieck im Norden und dem Grenzlandmuseum Tettenborn (Bad Sachsa) im Süden.

Auf rund 100 Kilometern erleben Sie hautnah deutsche Zeitgeschichte. Durch das Tal der Ecker, lange Jahre ein Grenzfluss, windet sich der Weg entlang der Eckertalsperre, durch deren Mitte ebenfalls die Grenze verlief, zum Brocken hinauf. Vorbei am Dreieckigen Pfahl, einem historischen Dreiländerstein, geht es unterhalb des Wurmbergs zum Grenzöffnungsgedenkstein zwischen Braunlage und Elend. Relikte der Deutschen Teilung bewahrt das Freilandgrenzmuseum bei Sorge. Der Ring der Erinnerung und der Dreiländerstein am Jägerfleck bei Benneckenstein sind zeitgenössische Grenzmarken auf dem Weg zum Kloster Walkenried, das einen faszinierenden Einblick in die Bedeutung der Zisterzienser für die Entwicklung der Region gibt.

Der Harzklub hat den kompletten Wanderweg übersichtlich beschildert. Orientieren Sie sich an den Wegkennzeichen mit dem Logo des Grünen Bandes in Form einer hellgrünen Deutschlandkarte und einem dunkelgrünen Streifen. Schautafeln am Rand des Harzer Grenzweges informieren über schützenswerte Biotope und historische Stätten. Nehmen Sie sich genügend Zeit, um in die deutsche Geschichte und Natur einzutauchen! Für die gesamte Route müssen etwa 20 Stunden reine Wanderzeit eingeplant werden.

Kontakt

Mehr Informationen: Tourismus GmbH Ilsenburg

Marktplatz 1
38871 Ilsenburg (Harz)

Öffnungszeiten

THUMBNAIL KARTE
große Kartenansicht

Anzeigen